Über uns

Vicente Parque Central 3

Vicente Moronta, Oboe

VICENTE MORONTA, geburt in Venezuela und studierte Oboe bei Ricardo Riveiro (Caracas), Diethelm Jonas (Lübeck) und Emanuel Abbühl (Basel). Länger als zehn Jahre war der Mitglied des Simon Bolívar Symphony Orchestra in Venezuela.

Unter die Leitung von Claudio Abbado, Simon Rattle, Heinz Holliger, Krzysztof Penderecki, Esa-Pekka Salonen, Gustavo Dudamel, Bruno Mantovani, hatte Vicente Moronta die Möglichkeit mitzuspielen und zusammen arbeiten.

In verschiedene renommierten internationalen Festivals, hat der bei der Deutsche Grammophon, wie bei das National Radio Frankreich, dem Schweizer Radio und Fernsehen (SRF) und Art Music teilgenommen und aufgenommen.

Während seine Karriere hat der bei Konferenzen und Meisterkurse von Heinz Holliger, Vinko Globokar, Georges Aperghis, Maurice Bourgue, Rebecca Saunders, Diethelm Jonas, Jean-Pierre Drouet, George E. Lewis, Thomas Indermühle, Marc André, Agata Zubel, Omar Zoboli, Christian Dierstein, Martin Matalón, Ernest Rombout, Uli Fussenegger, Peter Veale, Jaime González, und Enno Poppe teilgenommen.

Vicente Moronta hatte die Möglichkeit bis heute Tag verschiedene Uraufführungen bei Komponisten wie Rudolf Kelterborn, Stefano Gervasoni, Esa-Pekka Salonen, Juan Francisco Sans, Adrián Suárez, Ángel Hernández Lovera, Luis Ernesto Torres, Nórman Gómez Ballester, Elnaz Seyedi, Amador Buda, Alex Nante, Hinako Takagi, Joan Magrané Figuera, unter anderen teilzunehmen.

Vicente hat sich spezialisiert auf zeitgenössische Musik an der Musik Akademie Basel unter der Leitung von Mike Svoboda, Marcus Weiss und Jürg Henneberger.

Er hat als Solist und Ensemblemusiker an Festivals für zeitgenössische Musik wie Impuls (Graz), Ensems (Valencia), Klangspuren (Innsbruck), Centro de Experimentación y Producción de Música Contemporánea-CEPROMUSIC (Mexiko-Stadt), Circulo Colombiano de Música Contemporánea-CCMC (Bogotá), Sonemus (Sarajevo), Zeit Räume (Basel) und Attacca Festival (Basel) teilgenommen.

Vicente Moronta wurde 2001 mit dem Nationalen Oboenpreis des Simón-Bolívar-Musikkonservatoriums in Caracas und 2015 mit dem Ersten Marigaux-Preis beim Zentralamerikanischen und Mexikanischen Kongress für Oboen und Fagotte (COFCAM) ausgezeichnet.

Ebenso erhielt Vicente namhafte Stipendien und finanzielle Unterstützung von der Stadt Basel, der Musik Akademie Basel, der Stiftung Nicati de Luze, der Stiftung Dreiklang, der Stiftung Melinda Esterházy de Galantha, der Rita Zimmermann Musik-Stiftung, der Fondation Josef & Harrietta Krips und der Fondation Irène Dénéréaz.

Er entwickelt und produziert eine Reihe von Oboenrepertoires von jungen und erfahrenen Komponisten aus Lateinamerika, Europa und Asien, und ist Mitglied des Organisationskomitees von «El Oboe y sus Laberintos» in Venezuela.

Ricardo Riveiro, Oboe

1969 in Uruguay geboren und in Venezuela aufgewachsen, begann er sein Oboenstudium in Caracas bei A. E. Medina und L. Guarnieri und setzte dieses erst in Frankfurt bei Liviu Varcol, danach bei Omar Zoboli an der Musik Akademie Basel und schließlich bei Heinz Holliger an der Hochschule für Musik in Freiburg im Breisgau fort Gleichzeitig bildete er sich im Bereich Kammermusik bei Omar Zoboli, Eckhart Hübner und Jürg Wyttenbach weiter.

Er war danach mehr als 25 Jahrelang Solooboist in den wichtigsten Orchestern Venezuelas (Orquesta Filarmónica Nacional, Orquesta Sinfónica Municipal de Caracas, Orquesta Sinfónica de Venezuela) und Uruguays (Orquesta Sinfónica del Sodre) und hat in dieser Funktion an mehreren CD Produktionen teilgenommen.

Gleichzeitig war er Professor an den herausragenden pädagogischen Institutionen Venezuelas (Universidad Nacional Experimental de las Artes, Conservatorio Simón Bolívar, Escuela de Música «Lino Gallardo»), sowie im System für Jugendorchesterin Uruguay, und hat im Rahmen dieser intensiven pädagogischen Tätigkeit in Uruguay, Kuba, Argentinien, Costa Rica und Kolumbien zahlreiche Meisterkurse gegeben.

Als Solist hat Riveiro neben dem Standardrepertoire (G. F. Händel, T. Albinoni, J. S. Bach, A. Vivaldi, W. A. Mozart, B. Martinu) in Venezuela auch mehrere Werke -u.a. Konzerte von R. D‘Alessandro, V. D ́Indy, J. Rietz, L. A. Lebrun, R. Vaughan Williams, C. Ph. E. Bach u.v.m. erstaufgeführt und an wichtigen Festivals zeitgenössischer Musik -u.a. dem «Festival A Tempo», dem «Festival Latinoamericano de Musica», sowie dem «1er Laboratorio de Oboe» in Bogotá -auf Einladung mehrmals Rezitale gegeben. Hervorzuheben sind hierbei auch die Aufführung von Musik venezolanischer Komponisten 2013, 2014 und 2015 am «Oboefest» in Rosario, Argentinien.

Zahlreiche Werke für Oboe, bzw. Englischhorn solo -von A. Galán, A. Schibler, F. Hoch, U. Gasser, R. D‘Alessandro, H. Tosar, J. Haselbach, H. U. Lehmann, B. Maderna, E. Carter, L. Pérez Valero, E. Denisow, P. Reade, Ch. Koechlin, I. Zitella, J. Baroni, M. Escalona, F. Britos, R. Jaurena, V. Cárdenas, G. Gandini, L. E. Gómez, A. Suárez, D. Rivas, L. Pichardo, F. Donatoni, H. Holliger und L. Westman – wurden durch ihn in Venezuela erstmals aufgeführt.

Als Mitglied des Octeto Académico de Caracas tourte er mehrmals durch Mittel-und Südamerika und führte in dieser kammermusikalischen Funktion in Venezuela ein mehrjähriges pädagogisches Projekt durch. Mit dem Holzbläserquintett der Orquesta Filarmónica Nacional wirkte er bei der Aufnahme der CD «Celedonia» -mit Musik venezolanischer Komponisten-mit.

Riveiro ist Mitglied des Caracas Chamber Ensemble, das an grossen nationalen und internationalen Festivals teilgenommen hat, und von dem die erste venezolanische Aufnahme von Mozarts Gran Partita auf einer gleichnamigen CD erschienen ist. Auch als Mitglied des Collegium Musicum der Camerata Barroca de Caracas nimmt er nicht nur an Konzertenteil, sondern wirkt auch an diskografischen Produktionen mit. Als Mitbegründer des Ensembles «IROMA 3» hat er zahlreiche Welturaufführungen von Werken für Trio d’á nches resp. Oboe solo zu Gehör gebracht von Komponisten wie A. Galán, M. Arocha, J. Baroni, B. Maiuri, R. Alvarez, J. A. Sans, I. Zitella, J. Puncelles, W. Flores, A. Izarra, D. Rivas und D. Nuñezañez, sowie Erstaufführungen in Venezuela von Werken von J. Wildberger, A. Moeschinger, W. Vogel, P. Juon, J. Zbinden, E. Schullhof, F. Delacoste, S. Veress und W. Lutoslawski.

Riveiro ist Mitglied des Organisationskomitees von «El Oboe y sus Laberintos».

Mela Meierhans, Komponistin

Mela Meierhans *1961 (CH), lebt auf einem Hof in Brandenburg nahe Berlin.

Die in der Schweiz geborene Komponistin Mela Meierhans lebte viele Jahren in Berlin und nun auf einem Hof in Brandenburg. Neben ihrer Tätigkeit als Komponistin beschäftigt sie sich mit PERMA-KULTUR, insbesondere in der Pferdehaltung. Dies ist eine so große Herausforderung, dass Komponieren nicht mehr (nur) am Schreibtisch, sondern überall stattfinden kann.

Die wichtigsten künstlerischen Impulse erfolgten durch das Elternhaus (zeitgenössische Musik und abstrakte Malerei). Wesentliche gestalterische Interessen seit 1989: Vielschichtigkeit und Offenheit, interdisziplinäre Zusammenarbeit, Entwicklung von interaktiven Partituren in Bereichen Musik, Tanz , Film, Performance, Theater, Installation und Architektur.

Seit 2003 Arbeitsschwerpunkt im Bereich Musiktheater/Musik im (öffentlichen) Raum.

Seit 2006 Arbeit an der «Jenseitstetralogie», Thema: Toten –und Trauerrituale:

2006 UA des Teil I, «Tante Hänsi», 2010 Teil II, «Rithaa», 2014 Teil III, «shiva for anne». 2019/20 geplant Teil IV » tsuya» (verschoben wegen Corona).

Sie war Gastkomponistin im Elektronischen Studio der Musik-Akademie Basel; erhielt verschiedene Werk- und Förderpreise u.a. von: Stadt Luzern, Zug, Basel, und Berlin.

war Composer in Residence basel sinfonietta und Artist in Residence Kairo, Aegypten.

Kompositionsaufträge u.a. von: MaerzMusik Berlin, Theaterfabrik Gera, Staatsoper Hannover, Lucerne Festival, Festival del Centro Histórico de Mexico City, Pro Helvetia, Experimentale Leipzig, Gare du Nord Basel, Berliner Kompositionsaufträge, Sinfonieorchester Basel, The Roosevelt Ensemble Washington, basel sinfonietta, Migros-Kulturprozent, Klangwerkstatt Berlin, Tage für Live Elektronik Basel, u.a.

Audio Design u.a. für Schweizer Radio DRS 2 sowie für Pro Helvetia.

2006 Gründung des ensemble dialogue, ein Zusammenschluss aus Musiker*innen, die neben atueller Musik auch traditionelle Instrumente der Volksmusik spielen sowie auch in der Improvisation zu Hause sind.

Michèle Rusconi, Komponistin

Die Schweizer Komponistin Michèle Rusconi hat sich mit unterschiedlichster Musik auseinandergesetzt und in mehreren Ländern und Kontinenten gelebt. Sie erwarb ihren Master in Komposition an der Musikhochschule Freiburg bei Mathias Spahlinger und wurde anschliessend Schülerin von Hans Wüthrich. Dem vorausgegangen sind ein Jazzstudium am Berklee College of Music, ein Bachelor of Performing Arts an der City University in NewYork, und eine dreizehn jährige Tätigkeit als Jazzpianistin in New York.

Rusconis Werke werden von Ensembles in Europa und Amerika gespielt (Phoenix, Aventure, Collegium Novum, Meitar Ensemble, Pellegrini Quartett, Amar Quartett, New Juilliard Ensemble, Bugallo/ Williams Duo, Camilla Hoitenga, etc.).

Steve Smith schreibt über sie in der New York Times:

«Ms. Rusconi’s music evoked both conditions in a dazzling tour de force of explosive gestures and dyspeptic timbres.»

Hagai Hitron in Ha’aretz (6.12.2019) :

«This is a musical piece (mostly) and also theatrical, which lies on the spectrum between»extremely interesting» and «stunning». Most of the time I felt close to the pole of astonishment.The music that Michèle Rusconi composed for the extremely shocking text is indeed modern but also communicative. A fine example of talent and sophistication.»

Leonardo Idrobo, Komponist

Geboren in Cali, Kolumbien, am 22. August 1977.

Musikstudium zwischen 1995 und 1998 am Konservatorium der Universidad Nacional de Colombia.

1997 Komposition bei Juan C. Marulanda an der Pontificia Universidad Javeriana.

Zwischen 1998 und 2000 gelegentliche Analyse- Kompositionsunterricht bei Rodolfo Acosta R., was meine Denkweise von da an prägte.

Ende 1998 -ohne das Studium abgeschlossen und mich zur damaligen herrschenden.

Akademischen Situation angepasst zu haben- beschloss ich, die Uni zu verlassen und mich der Komposition vollzeitig zu widmen.

Von 2001 bis 2006, Kompositionsstudium bei Detlev Müller-Siemens und Erik Oña an der Hochschule für Musik der Musik Akademie Basel. Sonstige Theoriefächer bei Dorothé Schubarth, Roland Moser, Hanspeter Aeschlimann, Markus Jans, Hans Saner und Jakob Ullmann.

Teilnahme an verschiedenen Kursen, Workshops und Seminaren in Kolumbien, Spanien, Ungarn, Deutschland und in der Schweiz, sowie Masterclasses bei Coriun Aharonian, Graciela Paraskevaidis, Beat Furrer, Michael Jarrell, Jonathan Harvey, Marco Stroppa, Klaus Huber, Mark Andre, Brice Pauset und Helmut Lachenmann u.a.

Meine Musik ist in Lateinamerika, Europa und in den USA von Ensembles wie Tambuco, Ensemble Phoenix Basel, Ensamble CG, ensemble proton bern, Eunoia Quintett, Ensemble Aventure, Geneva Camerata, Ensemble L’Itinéraire, Ensemble Le Balcon, Quatuor Voce, Vertixe Sonora, Trio Klick, Basler Madrigalisten und Sinfonieorchester Basel aufgeführt worden.

Ich lebe in Basel mit meiner Frau und Kindern.

Lukas Huber, Komponist

Ich interessiere mich für das «Wir», das «Dazwischen», den Prozess. Aus diesem Grund arbeite ich oft mit und in Bands, sowie in Musiktheater- und Theaterproduktionen.

Menschen mit denen ich bisher oft zusammengearbeitet habe sind etwa Michael Anklin, Aurelio Buchwalder, Jannik Giger, Sarah Hänggi, Daniel Hellmann, Matthias Huber, Janiv Oron, Mathilde Raemy, Robert Torche, Zino Wey oder Benjamin van Bebber und Leo Hofmann vom Institut für angewandtes Halbwissen.

Ich habe in den letzten Jahren als Teil der Bands UFO, Laser von Nazareth oder l‘étage nival gewirkt und Musik geschrieben für Produktionen am Theater Basel, am Schauspielhaus Wien, für Kampnagel in Hamburg, für das Ballhaus Ost in Berlin, die Gessnerallee in Zürich, die Kaserne Basel oder auch für Festivals wie die Ittinger Pfingstkonzerte, das Davos Festival, die Schlossmediale Werdenberg, das Swiss Chamber Music Festival und die Büchner-Tage in Minsk.

Als Komponist von nicht-szenisch aufgeführter Musik habe ich Musik mit der Basel Sinfonietta, dem Absolut Trio, dem Ensemble Phoenix Basel, dem Vokalensemble Tradiophon oder dem novantik project basel erarbeitet.

Caterina Ciani, Projektleiter

Seit über zwanzig Jahren arbeitet die Schweizerin im internationalen Sektor für die darstellenden Künste, z.B. für die Carnegie Hall, die Königin Sofia Musikhochschule in Madrid, Vox Integra (UK) und seit drei Jahren für die Klosters Weihnachtskonzerte.

Ihre Spezialität sind Musikfestspiele; sie war die Produktions- und Orchestermanagerin bei den Los Angeles Festspielen (unter Peter Sellers als Künstlerischem Leiter), dem Spoleto Festival (unter Giancarlo Menotti), bei Operalia, Placido Domingo’s internationalem Opernwettbewerb und bei Encuentro de Musica y Academia de Santander (Spanien).

Caterina ist die Nichte des verstorbenen Pianisten Dino Ciani, der das Dino Ciani Festival 2007 in Cortina d”Ampezzo (Italien) gegründet hat. Sie wurde 2012 offiziell zur ‘Kulturexpertin’ von der EACEA (Educational, Audiovisual and Cultural Executive Agency) ernannt, der EU-Kommission im Bereich Kultur. Caterina errang den Titel MBA von der Anderson Graduate School fur Management an der Universität von California in Los Angeles, spezialisiert auf gemeinnützige Kunstveranstaltungen.